Was ist Gestaltheilpädagogik?

Gestaltheilpädagogik ist praxisbezogen. Sie wurde entwickelt auf der Grundlage der Gestalttherapie und jahrelanger Erfahrung mit geistig behinderten Menschen. Gestalttherapie eignet sich auf Grund ihrer Körper-, Erfahrungs- und Beziehungsorientierung besonders für die Arbeit mit geistig Behinderten.

Ausgangspunkt der Gestaltheilpädagogik ist die Annahme, dass es einen durch die Erfahrungen der Behinderten strukturierten gemeinsamen Hintergrund gibt, der im Wesentlichen für alle geistig Behinderten gleich ist. Davon ausgehend wurde das Konzept der therapeutischen Haltung entwickelt. Auf dieser Grundlage lassen sich sowohl allgemeine Richtlinien für den Umgang mit geistig Behinderten erstellen wie personengebundene spezifische Interventionen für einzelne Behinderte. Naturgemäß gilt dabei das besondere Interesse der Entstehung und Therapie von Verhaltensauffälligkeiten- und störungen.

Die Praxis der Gestaltheilpädagogik ist phänomenologisch orientiert und verbindet für die spezielle Problematik geistig Behinderter modifizierte Elemente der Gestalttherapie mit Methoden der Transaktionsanalyse, der Verhaltenstherapie, verschiedenen körpertherapeutischen Verfahren und besonders Verfahrensweisen der integrativen Traumatherapie.

Ausführlichere Informationen über Gestaltheilpädagogik finden Sie in dieser pdf-Datei.